Outfits: Plautzentage – Style the Bump (DE)

Wenn die Plautze wächst (und alles andere auch), wird der Kleiderschrank noch kleiner, als er sonst eh schon ist.

Neue Schwangerschaftsklamotten zu kaufen, lohnt sich auch nicht so richtig, die trägt man einfach nicht lang genug. Und deshalb versuche ich mich in alles reinzuquetschen was irgendwie geht (es lebe der Stretch!!!).

Endlich ist Frühling in NYC und damit ordentlich Sonne. Raus aus den dicken Pullis und ab in die Sommeroutfits.

Das wichtigste Teil an jedem Look ist zurzeit die Sonnenbrille. Denn bei Schwangerschaftsmüdigkeit bringt der beste Concealer nix.

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Sonnenbrille: Fendi
Pulli:Vintage (the9thsthaberdashery)
Rock: MONKI

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Sonnenbrille: Fendi
Kleid: H&M
Schuhe: H&M

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Sonnenbrille: Fendi
Hut: H&M
Long Shirt: H&M (ähnliches hier)
Schuhe: Chucks (old, wie man sieht)

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Sonnenbrille: Fendi
Shirt: Lauren Moshi
Lederleggings: Daria Pants
Schuhe: Chucks

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Sonnenbrille: Fendi
Shirt: Asos
Rock: Zara (lustiger Weise gibt es den auch bei H&M)
Schuhe: Chucks

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Sonnenbrille: Fendi
Shirt: American Vintage
Frack/Blazer: COS
Boyfriend Jeans: R+ A Road to Awe
Schuhe: Chucks

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Sonnenbrille: Fendi
Shirt: American Vintage
Strickjacke: Acne
Boyfriend Jeans: R+ A Road to Awe
Schuhe: Chucks

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Sonnenbrille: Fendi
Kleid: H&M
Strickjacke: Villa Gaia
Schuhe: H&M

Ps: Die Tulpen sind vom Boyfriend. Zu erkennen daran, dass sie sich die ganze Woche nicht ein einziges Mal bewegt haben.

 

Mein Lieblingsanlass und deshalb mein Lieblingsoutfit: Baby Shower Party.

 

Sonnenbrille: Fendi
Tshirt: H&M
Rock: H&M 
Schuhe: H&M

 

 

Hut: The Hat Shop NYC                    T-Shirt: Asos                             Spitzenbody: H&M
Shirt: Asos                                             Rock: Forever 21                       Rock: MONKI
Bleistiftrock: H&M                              Schuhe: H&M                             Schuhe: H&M
Schuhe: H&M

posted by Jule

„Der Stadt und dem Erdkreis“ #Urbietorbi #Boietorbi (DE)

Die Sonne scheint mir warm ins Gesicht, die Augen sind zu, an meinem linken Ohr summt irgendwas Kleines vorbei. Ich döse vor mich hin und höre Vögel zwitschern. Es duftet so herrlich nach dem Kamin im Haus, nach Sonne und frischem italienischem Essen.

Ein kleines Pfeifen unterbricht meine Gedanken. Nonnas Stimme aus der Küche. Sie ruft uns alle zum Essen. Es gibt Pasta. Natürlich. Die beste überhaupt.

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Das hier ist nicht Manhattan. Das ist die italienische Provinz.

Der Winter war so grau. Uns deshalb haben wir beschlossen, den Frühling in Italien bei der Familie zu starten.

Wir sind in Picinisco, ganz oben auf Nonnos Olivenberg zwischen noch riesigeren Bergen. Einige sind noch mit Schnee bedeckt. So stelle ich mir die Kulisse der italienischen Heidi vor (die wahrscheinlich genau wie Nonna „Maria“ heißt). So idyllisch, ganz ruhig und im Wind weht Wäsche, die wir gerade im Garten aufgehangen haben.
Bo bewundert jedes Gänseblümchen, schiebt sein Dreirad an Beeten und Hunden vorbei. Er schreckt die Hühner auf, schaukelt zwischen den Weinstöcken und macht seine ersten Versuche mit dem Laufrad.

Erst hat er noch Angst vor den beiden kleinen Hunden, aber nachdem Papa ihm erklärt, dass er nichts zu befürchten hat, ruft er bei jeder Begegnung mit den harmlosen Welpen „Keine Angst Hunde!“.

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Kleine Schafherden ziehen klingelnd auf der Straße vorbei und wir bereiten das kleine Lagerfeuer vor.

Bo steht später mit leuchtenden Augen vor dem lodernden Feuer. Und sein Opi, Onkel, Nonno und Papa laden trockenes Gestrüpp nach. „Feuer, Feuer – wunderbar“ erzählt er Nonna, während er ihre Hand ganz fest hält. Es gibt Fotos, auf denen sein Papa das früher als kleiner Junge genauso gemacht hat. Eine winzig kleine Kinderhand, die nach den weichen, sanften Händen der Nonna greift.

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Wir sitzen noch eine Weile und schauen, wie die Flammen langsam kleiner werden.
Szenenwechsel:

Wir sind in Rom.

Seit ich den Film „La Grande Bellezza“gesehen habe, bin ich großer Fan, war aber bisher noch nie in der ewigen Stadt.

Also:

Pistazieneis in die Hand und los.

Im Kolosseum sind die Gladiatoren heute mit Sefiesticks bewaffnet und kämpfen nicht mehr um Leben und Tod, sondern um Likes auf Instagram. Aber hauptsache kämpfen.

Wir laufen weiter und schlendern durch die Römer Nacht.

Castel Sant’Angelo, Petersplatz, Piazza Navona, Pantheon und Fontana di Trevi. Wie Professor Langdon (https://www.youtube.com/watch?v=7sgFDUzORWs), nur die Reihenfolge ist leicht anders. Während ein paar Klassenfahrten an der Fontana de Trevi heimlich Wein trinken, werfe ich eine Münze in das plätschernde Wasser.

Man kann ja nie wissen.

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posted by Jule