Heidelbeer – Cheesecake (DE)

Wir sind wieder zurück in Österreich. Passend zu Emmas „ICH-KANN-DAS-SELBER“ -Phase waren wir im Heidelbeerland und Emma durfte SELBER brocken. Emmas Körbchen wurde nur nicht voll, da sie fleißig am Naschen war. Ein Heidelbeercheesecake ist sich aber trotzdem noch ausgegangen.

Rezept:
150 Gramm glutenfreie Butterkekse oder Biskotten
90 Gramm Butter
880 Gramm Frischkäse
250 Gramm Sauerrahm
5 Eier
290 Gramm Zucker
50 Gramm glutenfreies Mehl
300 Gramm Heidelbeeren

Butterkekse so klein wie möglich zerbröseln. Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen. Das Ganze in einer Springform verteilen und bei 180 °C 10 Min. backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.

Frischkäse, Sauerrahm, Zucker zu einer cremigen Masse verrühren, Mehl dazugeben und danach die Eier unterrühren. Heidelbeeren zu einem Mus mixen und unter die Masse heben. Anschließend die Masse langsam in die Springform gießen und bei 180°C 40 Min backen, anschließend bei 160°C weitere 20 Min. backen.

Kuchen auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Nach Belieben mit Heidelbeeren verzieren.

Enjoy!!!

posted by Marlene

Key Lime Poundcake (DE)

Der Frühling ist da und Kuchen ist immer eine gute Gelegenheit um uns den Tag zu versüßen. Hier ein neues Lieblingsrezept aus NYC. Sieht aus wie Zitronenkuchen schmeckt aber besser- ein Key Lime Poundcake. Er wird mit Limetten und Frischkäse gemacht und ist ein super schneller und easy Rührteigkuchen.

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Rezept:

Teig:
220g Weiche Butter
115g Frischkäse
300g Xylyt/Birkenzucker
4 Eier
240g glutenfreies Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Limettenschale
1 EL Limettensaft

Ofen auf 150 Grad vorheizen.
Zutaten zu einem Teig verrühren und in eine befettete und bemehlte Kastenform geben.
Danach für ca. 1 Stunde backen. Sollte der Kuchen zu schnell braun werden einfach mit Alufolie abdecken und fertigbacken.

Kuchen anschließend etwas auskühlen lassen bis er sich leicht aus der Form löst.

Topping:
200g Frischkäse
60ml Limettensaft
230g Puderzucker
Limettenschale zum bestreuen

Topping nach Belieben über den Kuchen verteilen und mit Limettenschalen bestreuen.

Erfrischende Abwechlung an warmen Frühlingstagen

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posted by Marlene

 

Hasenzeit ist Striezelzeit (DE)

Alle Jahre wieder die Vorfreude auf die Osterjause. Da habe ich mich an meinem ersten Striezel versucht.

Zutaten:
400 gr. Glutenfreies Mehl
20 gr. Germ
1 Pk. Vanillezucker
1 Ei
250 ml lauwarme Milch
75 gr. geschmolzene Butter
50 gr. Xylit/Zucker
1 TL Flohsamenschalen gemahlen (das Wundermittel beim glutenfrei Backen. Bekommt    man im Reformhaus oder Online).

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Teig zugedeckt an einem warmen Ort (Backrohr ca. 40 Grad) 60 min gehen lassen.

Anschließend in 3 Teile teilen, zu langen Strängen formen und  zu einem Striezel flechten. Beim Formen der einzelnen Stränge darauf achten, dass sie am Anfang und am Ende etwas dünner als in der Mitte sind, damit der fertige Striezel seine bauchige Form bekommt.

Striezel mit Eidotter und Milch bestreichen und mit Mandelstücken bestreuen.
Bei 170°C 35 Min. backen.

Tipps:
Leider ist mir der Striezel nicht ganz gelungen (trocken, hart) ich glaube es lag daran, dass ich den Teig erst nach dem Rasten verarbeitet habe. Also mein Tipp erst Striezel flechten dann rasten lassen und ab ins Rohr.

 

Happy Easter!!!!

posted by Marlene

 

 

Aldi schönen Sachen (DE)

Seien wir mal ehrlich: New York ist teuer. Ja.

Aber man gewöhnt sich an alles. Auch an 12 Eier für 10$ oder 2$-Äpfel. Gerade wenn Besucher aus Europa da sind wird einem klar, an welchen Preis-Irrsinn man sich hier über die Zeit gewöhnt.

Aber geht es auch günstiger? Wo kauft man in New York Bananen für 19 Cent (statt für 1$ im Deli an der Ecke)?

Hier: Trader Joe’s

Die amerikanische Tochter des Aldi-Konzerns ist deutlich cooler als die Mutter.

Aber warum eigentlich? Angefangen bei der gutgelaunten, in Hawaiihemden gekleideten Crew, die emsig durch den Laden huscht und immer hilfsbereit zur Seite steht, über Hipster-Design bei den Verpackungen der Eigenmarken, bis hin zu wöchentlich wechselnden Themen-Bereichen (Thanksgiving, Weihnachten, Superbowl usw.).

 

„Die Mitarbeiter bei Trader Joe’s sind so cool, da möchte man sofort Teil der Crew werden.“

Zugegeben, es gibt ein Problem, ja: Es ist immer knallvoll.

Naja, fast immer. In den Morgenstunden geht es noch, am frühen Abend kann es schon mal vorkommen, dass die Schlange für die Kasse direkt am Eingang beginnt und ein mal durch den ganzen Laden führt.

Ein interssantes Phänomen: niemand grummelt so richtig vor sich hin, wenn er mal ein bisschen warten muss. Vielleicht liegt das ja auch ein bisschen am frischen Kaffee, der immer für die Kunden bereit steht. Oder an den kleinen Probier-Portionen der neuen Produkte, die die Wartezeit verkürzen. Vom Chili con Carne, über Eiscreme bis zum New Yorker Cheesecake mit Pumpkin Spice – wer häppchenweise naschen darf wartet gern.

Außerdem hilft es natürlich, dass die 35-köpfige Kassencrew (!!!) superfix die Warteschlange abarbeitet und sich dabei trotzdem immer Zeit für Smalltalk nimmt.

 

Und während man in aller Ruhe seine Adressdaten auf einen Zettel schreibt (Trader Joe’s liefert wie alle Supermärkte in Manhattan direkt nach Hause), verpackt einer von Cool and the Gang mal eben einen ganzen Einkaufswagen in drei Minuten elegant in Papiertüten.

Der Preis auf dem Kassenbon ist gar nicht mal so hoch. Oder hab ich mich nun endgültig an die New Yorker Preise gewöhnt?

Hier ein paar Bestseller: http://www.buzzfeed.com/maitlandquitmeyer/best-products-trader-joes?bffbmain&utm_term=4ldqpgp#.wbyB7VDlj

posted by Jule

Eine Woche Food Diary mit Kind (DE)

Jeden Abend die gleiche Frage: „Und was gibt’s heute zum Abendessen?“.

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Unter der Woche fehlt mir oft die Energie und Zeit stundenlang in der Küche zu stehen, da muss es dann einfach schnell gehen. Nudeln mit diversen Saucen schmecken zwar unserer Kleinen immer, aber von abwechslungsreicher Ernährung ist dann wohl kaum die Rede.

Vielleicht geht es ja anderen von euch auch so. Ich hab mal eine ganze Woche für euch mitgeschrieben.

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Montag: Kartoffelsuppe
Kartoffeln schälen und vierteln. Im Wasser mit etwas Gemüsebrühe kochen bis sie weich sind.   Pürieren und nach Belieben würzen, fertig.

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Dienstag: Karfiol & Brokkoli mit Brösel
Karfiol und Brokkoli kleinschneiden. Im Wasser weichkochen. Butter in Pfanne schmelzen, Brösel dazu geben und nach Belieben mit Mandelsplitter verfeinern. Karfiol und Brokkoli abseihen und mit Brösel mischen, fertig.

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Mittwoch: Schneller Milchreis
1 L Reismilch erhitzen. Den Topf vom Herd nehmen und 16 EL Reisflocken einrühren und ca 5 min quellen lassen. Apfel und Birne kleinschneiden und unter die Reisflocken mischen. Mit Zimt, gehackten Nüssen und Vanille nach Belieben verfeinern. Fertig.

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Donnerstag: Zuchinisuppe mit Butterbrot
Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Im Wasser mit etwas Gemüsebrühe kochen bis sie weich sind. Pürieren und nach Belieben würzen, fertig.

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Freitag: Gemüserisotto
500gr Rundkornreis. Immer wieder mit Gemüsebrühe aufgießen bis der Reis weich ist. Karotten, Kürbis (was man gerade da hat) kleinschneiden und bevor der Reis ganz weich ist dazugeben. Parmesan reiben, dazumischen und nach Belieben würzen, fertig.

Für mehr Inspirationen unbedingt mal den Blog von Tiny Spoon besuchen. Dort gibt es Rezepte und tolle Fotos für die ganze Familie!

Und was gibt’s bei euch zum Abendessen?

 

posted by Marlene

It’s time for “Germknödel” (DE/EN)

Schnee Minusgrade und Wind – der Winter zeigt sich doch noch von seiner schönen Seite. Was gibt es leckereres, nach einem Spaziergang in der klirrenden Kälte, als selbstgemachte Germknödel mit heißer Vanillesauce?!

Germknödel gibt es klassischerweise auf den Skihütten aber eben nie glutenfrei.

Zutaten für ca. 9 Germknödel

1Kg glutenfreies Mehl (Schär Bakmischung)
6 EL Birkenzucker (Xylit)
2 TL Flohsamenschalen gemahlen (das Wundermittel beim glutenfrei Backen. Bekommt    man im Reformhaus oder Online).
2 Eier
80 gr. Germ
60 gr. Weiche Butter
740 ml warme Milch

Mehl, Zucker, Flohsamen mischen. Eier, Germ, Milch, Butter mischen und zum Mehl dazu rühren. Das Ganze zu einem Teig kneten.

Teig zugedeckt an einem warmen Ort (Backrohr ca. 40 Grad) 60 min gehen lassen.

Teig portionieren, etwas flachdrücken, mit Powidl füllen (1 großer EL) und den Teig von allen Seiten darüber schlagen.

Topf mit ca 2cm Wasser befüllen, Dampfeinsatz in den Topf geben und zum Kochen bringen. Knödel 20 Min im Dampfeinsatz kochen, Deckel sollte dabei geschossen bleiben.

Fertigen Knödel auf einen Teller geben und nach Belieben mit zerlassener Butter oder Vanillesauce übergießen und mit Mohn-Zuckermischung bestreuen.

Tipp: Gleich paar Knödel mehr machen und ungekocht einfrieren!

 


 

Snow, freezing temperatures and wind – the winter has finally showed up. What could be tastier, after a walk in the freezing cold, as homemade dumpling with hot vanilla sauce?!

Yeast dumplings you traditionally get at the ski huts in Austria, but never gluten free.

Ingredients for about 9 yeast dumplings:

8 cups gluten free flour
3/8 cup Xylit or cane sugar
2 tsps psyllium (the secret for gluten free baking. You get it in health stores or online)
2 eggs
3/8 cup yeast
¼ cup melted butter
3 cups warm milk

Mix gluten free flower, Xylit, psyllium. Mix eggs, east, milk, butter and add to flower. Knead into a dough.

When the dough is smooth, place it in a bowl, drape it with a towel and let it rise in a warm place (oven) for about 1 hour, or until it doubles in bulk.

Portioning dough, flatten slightly, fill with plum jam (1 large tbsp.) and close the dumpling. Place steamer basket into pot. Fill up with water so that it stands an inch from base. Heat water till boiling. Place dumpling in basket and steam for about 20 min, don’t open the lid.

Arrange the steamed dumpling on a plate and cover with melted butter or vanilla sauce and sprinkle with shredded poppy seed-sugar mix.

Tip: make more dumplings and put them uncooked in the freezer!

posted by Marlene

Den Gürtel weiter schnallen. Friendsgiving in NYC (DE)

Sieben Monate in New York und schon hab ich zwei neue Feste gelernt. Zugegeben, Halloween kannte ich schon ein bisschen aus Deutschland. Thanksgiving aber war neu. Und ganz wunderbar. Es ist ein bisschen wie die Generalprobe für Weihnachten. Mit Truthahn. Und ich hatte ehrlicherweise keine Ahnung, was ein echtes Thanksgiving Dinner in den USA wirklich ausmacht.

Deswegen hier meine kleine Zutatenliste:

Zutat 1:
Eine handvoll Freunde. Wer wie wir seine Familie nicht in den USA hat, feiert „Friendsgiving“. Und zack ist das Haus voller Freunde und alle schnippeln, köcheln und stoßen an.

Zutat 2:
Ein Truthahn. Schon seit Wochen kann man in Manhattan in allen Supermärkten tiefgefrorene Truthähne in allen Größen und Sorten (kosher, nicht kosher, grass-fed, dick, dünn, glücklich, nicht so wirklich glücklich, aber dafür supergünstig usw.) finden. Wir haben unseren Vogel (für das gute Gewissen) bei einem Fleischer im West Village bestellt, der ausschließlich organic turkeys liefert.

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Zutat 3:
Zeit. An diesem letzten Donnerstag im November steht alles still. Was wir nur von den Weihnachtsfeiertagen kennen, wird nun auch an Thanksgiving durchgezogen: alles hat zu, keiner arbeitet, alle feiern. Keine Ausreden. Kein „ich würd ja gern, aber ich muss noch soooo viel…“. An Thanksgiving lässt das ganze Land für einen Tag den Stift fallen. Und am darauffolgenden Black Friday wird es dafür umso heftiger, wenn alle Geschäfte mit Rabatten die Weihnachtszeit einläuten.

Zutat 4:
Weite Hosen. Nach Süsskartoffel-Brokkolisuppe, Truthahn, Süsskartoffeln, Bohnen, Cranberriesauce, Mashed Potatos, Bananenbrot, Vanillekipferl und  Macarons geht die enge highwaist Jeans zumindest für eine Nacht nicht mehr zu.

„Thanksgiving, man. Not a good day to be my pants.“ (Kevin James)

 

 

posted by Jule